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Einige Jahre lang hat Brian Doerksen heranwachsende Vineyard-Gemein- den und deren Lobpreisleiter in England und Irland begleitet, geschult und gefördert, ihre Lieder gesichtet, arrangiert und produziert. Herausgekommen sind bahnbrechende Lobpreis-Alben wie »Come, now is the time«, »Hungry« und zuletzt »Surrender«, die von den britischen Vineyard-Musikern bereits weithin selbständig produziert wurde. Nach Kanada zurückgekehrt, hat Brian Doerksen dort seine Arbeit mit Nachwuchs-Musikern fortgesetzt, und entstanden ist »Believe« - ein Album mit Anbetungsmusik von bekannten kanadischen Lobpreisleitern wie Andy Park, David Ruis, Cindy Rethmeier, Daphne Rademaker und Brian Doerksen selbst, aber ebenso auch bisher unbekannten jungen Musikern und Songwritern.
Die musikalische Mischung könnte abwechslungsreicher kaum sein - sie be- wegt sich zwischen absolut progressivem Rock, etwa bei »Wide Wide World« und einfühlsamen ruhigen Tönen wie in »Yet will I praise«. Ein neu- er Akzent in der amerikanischen Vineyard-Szene ist die zentrale Stellung der Botschaft vom Kreuz - etwas, das Brian Doerksen vielleicht aus der angel- sächsichen Welt mit nach Hause gebracht hat. »I see the cross» ist mein ganz persönlicher Favorit auf dieser CD. Statt eines weiteren Kommentars von mir hier nun einige Kommentare der beteiligten Musiker über ihre CD - diesen Artikel habe ich auf der Website von www.worshiptogether.com ge- funden. Review: Guido Baltes
»Believe« - »Glauben«
Anbetungsmusik von Brian Doerksen, David Ruis, Daphne Rademaker, Graham Ord, Angie VanDeMark, Ron & David Wilding, Melissa Boraski und Brenda Janz.
In einer Welt, in der das Leben mit immer schnelleren Schritten vorwärts geht, in der die Technik so schnelle Fortschritte macht, dass wir kaum mit- halten können, in der Politiker und sogenannte Experten ihre Versprechen nicht mehr einhalten können, und in der die Schlagzeilen wenig Hoffnung vermitteln, gibt es eine tiefe Sehnsucht nach einer Antwort auf die Frage: »Wer wird uns retten?« Mit diesem Album haben wir versucht, Anbetungs- lieder aufzunehmen, die Gott in und durch verschiedene kanadische Anbe- tungsleiter und Songwriter hervorgebracht hat. Das Thema - Glauben - zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Album, zusammen mit dem Ruf zu- rück zum Glauben an Jesus und an das, was er am Kreuz getan hat. John Wimbers Einladung im ersten Track lässt niemanden im Zweifel: Glaube an den Herrn Jesus Christus und du wirst gerettet.
Produziert von Brian Doerksen, dem bekannten Anbetungsleiter aus den Vineyard-Gemeinden, enthält »Believe« eine Mischung von verschiedenen Anbetungsleitern, Musikstilen und Klängen, und außerdem eine große Bandbreite an Tempo und Lautstärke. Angefangen beim ersten Track, in dem das menschliche Bedürfnis nach Rettung mit der Wahrheit kontrastiert wird, dass nur Jesus uns retten kann, bis zum letzten Track, der uns einlädt, unseren Platz im Dienst für Jesus zu finden, ist dieses Album eine Einladung an die ganze Welt, an Jesus zu glauben. Unser Wunsch ist es, dass die Songs dazu verwendet werden, Menschen in die Gegenwart Gottes zu füh- ren, sowohl in persönlicher Umgebung als auch in Kirchen und Gemeinden, hier und überall auf der Welt. Aber mehr als das wünschen wir uns noch, dass der Heilige Geist die Lieder auf »Believe« dazu gebraucht, das Herz und den Verstand der Hörer zu berühren.
Die meisten Teile von »Believe« wurden live aufgenommen, nur vier Tracks im Studio. Bei der Live-Veranstaltung waren 1500 Leute zusammen, was die CD an vielen Stellen prägt. Es war ein unvergesslicher Abend für alle, die dabei waren, und der Geist Gottes hat den Raum erfüllt. Das Leben wird wohl keinen Gang runterschalten, Computer fahren manchmal ungewollt runter, Leute machen uns runter und die Schlagzeilen ziehen uns runter. Aber wir können aufsehen und glauben!
Beschreibung der Songs
Frequencies (Frequenzen) Dieser kurze Eröffnungstrack stellt die Kämpfe des Lebens der Antwort ge- genüber, wie man gerettet wird. So, wie es in der Bibel steht, ausgesprochen von Pastor John Wimber
Sing (Singt!) von Angie VanDeMark John Piper hat gesagt: »Die ganze Geschichte bewegt sich auf ein großes Ziel zu, die glühende Anbetung Gottes und seines Sohnes unter allen Völ- kern der Erde.« Es gibt nicht viele Lieder, die alle Völker der Erde einladen, Gott anzubeten. Es ist mein Herzenswunsch, alle Völker zusammenkommen zu sehen, um Gott anzubeten - jedes Volk auf seine einzigartige Art und Weise. Und ich habe »Sing« geschrieben als eine Einladung an die Völker, genau das zu tun.
I believe (Ich glaube) von Graham Ord Am Anfang diese Songs stand eigentlich ein freier ad-lib Gesang, den wir bei einer Konferenz in Manchester aufgenommen haben, die von dem inzwi- schen verstorbenen John Wimber geleitet wurde. Das, was jetzt die erste Strophe von »I Believe« ist, fiel mir damals spontan ein, während wir die CD aufnahmen. Als ich dann fast 4 Jahre später wieder in die CD reinhörte, dachte ich, ich sollte versuchen, daraus einen ganzen Song zu machen. Weil in unsere Gemeinde immer wieder jede Menge neue Gläubige kommen, dachte ich, es wäre gut, unser Glaubensbekenntnis mal als Rock'n'Roll zu singen. »I Believe« ist das Ergebnis.
I see the cross (Ich seh’ das Kreuz) von Brian Doerksen Im Januar 2000 habe ich meinen 15 Jahre alten Neffen Matthew Peters in einem tragischen Verkehrsunfall verloren. An dem Tag, als er starb, hatte er grade in seiner Schule ein Kunst-Projekt fertiggestellt - ein Bild von einem Kreuz aus Feuer über der Erde. Schon oft, wenn ich versucht habe, einen Sinn in so vielen scheinbar sinnlosen Sachen im Leben zu entdecken, habe ich immer wieder das Kreuz gesehen. Der Satz »Ich seh das Kreuz« war schon einige Monate in meinem Herzen gewesen, und so habe ich ange- fangen, darüber ein Lied zu schreiben. Während ich es schrieb, wurde mir klar, dass das Kreuz nicht nur Gottes große Liebe zu uns zeigt, sondern dass es uns auch zeigt: Wahre Größe liegt nicht im Erfolg, sondern im Gehorsam, sogar bis zum Tod am Kreuz. Das ewige Leben, das wir alle wollen, bleibt bestehen als ein Geschenk unseres Vaters, aber der einzige Weg dorthin führt durch das Kreuz.
Yet I will praise (Und dennoch preise ich dich) von Andy Park Auf einer Reise nach London, wo ich Anbetung leitete, hatte ich einen Abend frei und Gott zeigte mir das Bild einer verzweifelten Frau - es schien mir so, als wäre sie traurig wegen ihrer Kinder. Einen Monat später erfuhr ich, dass zwei Ehepaare, mit denen wir befreundet waren, auf tragische Weise ihre Söhne verloren hatten. Einer der Jungen war 2 Jahre und der andere 3 Jahre alt. Ich habe ihnen Kopien dieses Liedes zugeschickt, und es hat sie in ihrer Trauer getröstet. Seitdem habe ich das Lied schon oft gespielt, um damit Leuten zu dienen, die durch schwierige Zeiten in ihrem Leben gehen. (Anmerkung: Eine deutsche Fassung dieses Liedes ist erschienen auf der CD »Komm jetzt ist die Zeit«/ NAV 11) bei Projektion J Music House)
Fall on me (Komme über mich) by Lisa Welbanks & Ron Wilding Lisa, die an diesem Lied mitgeschrieben hat, war Drogenabhängig und war zu Ron und seiner Frau gekommen, um dort Hilfe zu suchen. Lisa hat diese Worte aufgeschrieben, um ihre Kämpfe auszudrücken und um zu Gott um Hilfe zu rufen. Ron hat die Musik dazu geschrieben, und inzwischen ist das Lied zu einem Hilferuf für viele geworden, die ähnliche Erfahrungen machen. Aber eigentlich ist das Lied für jeden von uns relevant, denn wir alle sind auf die eine oder andere Weise abhängig.
Lily of the valley (Lilie im Tal) von David Ruis Während einer unser 24-Stunden Gebetsveranstaltungen in unserem Ge- meindezentrum in Winnipeg erlebte unser Team eine sehr intensive Anbe- tungszeit. Um 3 Uhr morgens erfüllte der Heilige Geist den Raum so stark, dass die ganze Band zu Boden fiel und ich allein am Keyboard übrig blieb. Verlassen von meiner Band, schrieb ich diesen Song spontan, weil ich so beeindruckt war von der Schönheit und Kraft Jesu. Ich weinte und bat Gott um »mehr von Dir und weniger von mir«.
Ever so gently (Immer so sanft) von B. Doerksen & Cindy Rethmeier Eines Tages unterhielten Cindy und ich uns über Lieder, und sie zog ein paar Worte aus der Tasche, die sie aufgeschrieben hatte. Der Ausdruck »immer so sanft« traf mich sofort ins Herz. Wenn Gott redet, dann tut er das immer so geduldig. Darüber kann ich immer wieder staunen. Und außerdem spricht Gott auch durch die Schöfpung. Das war immer die hauptsächliche Art und Weise, wie Gott mit mir kommuniziert hat, und deshalb habe ich eine Paraphrase von Psalm 19 in das Lied eingebaut. Die Sanftheit des Liedes ist Absicht. Die Basslinie im Chorus, die in jedem Akkord einen Halbton tiefer geht, ist für mich sehr wichtig, denn sie verdeutlicht etwas von der Art und Weise, wie Gott redet.
So good (So gut) von Angie VanDeMark Es gab einmal eine Kirche, in die ich mich immer nachts hineingeschlichen habe um dort Gott anzubeten. Dieses Lied entstand spontan in einer dieser Mitternachts-Sessions, als ich dabei war, mich an Gottes Güte zu erinner, die mich mein durch mein Leben hindurch begleitet hat.
WWW (Wide wide world/ Weite weite Welt) von David Ruis In dem Bestreben, die Völker einzuladen zu einer Anbetung außerhalb der Kirchenmauern, umfaßt dieses Lied ein neues Genre der Anbetungsmusik und den Rhythmus dieser Welt. Die Zeile »Alles was atmet, alles was sich regt« meint genau das - eben alles und jeden. Kein Fremder oder Ausländer ist ausgeschlossen von der Einladung, »Gott die Ehre zu geben« (Psalm 29). Die Experimente mit Drum-Loops und Software fanden auf einem Computer im Auto statt, als wir unterwegs waren zu einer Anbetungskonferenz, und sie bildeten für uns die Grundlage für eine neue Strömung von Beat und Vibe, die die Ohren der Welt und der säkularen Musik berühren wird.
Change me on the inside (Verändere mich innen) von B. Doerksen Ich habe dieses Lied jetzt schon seit einigen Jahren als einen persönlichen Herzenswunsch mit mir herumgetragen. Das Lied entstand in mir, nachdem ich in einer Predigt gehört hatte, dass wirkliche und bleibende Veränderung immer von innen nach außen geschieht. Eines Nachts im Auto hatte ich plötzlich die Worte »Verändere mich von innen« im Ohr. Ich wusste: Das ist der Titel für ein Lied und der Chorus würde einfach nur aus dieser Zeile be- stehen. Zwei Jahre lang habe ich dann versucht, ein ruhiges Lied daraus zu machen, ohne dass etwas draus wurde. Eines Tages dann, als ich grade spazieren ging, kam mir ein sehr viel drängenderer Rhythmus für die Worte und eine Melodie in den Sinn: »Just like King David - so wie König David ...« Ich weiß, dass David sich verzweifelt nach einer solchen Veränderung ge- sehnt hat, und mir geht es genauso. Ich habe Melissa gebeten, dieses Lied mit mir zu singen, denn es drückt auch die Sehnsucht ihre Herzens aus. Ich finde es sehr interessant, dass ein 34 Jahre alter Vater von 6 Kindern und eine 19 Jahre junge alleinstehende Frau durch diese gemeinsame Sehn- sucht verbunden nach einer echten Veränderung verbunden sind: Verände- re mich von innen.
Holy holy (Heilig Heilig) von Mary MacLean Als wir in Neuseeland auf einer Konferenz waren, haben mein Mann und ich an einem Morgen zusammen gebetet. Ich begann plötzlich Musik zu hören und es war so, als ob ich in die luftigen Höhen des Himmels eintreten würde. Ich habe viele Stimmen und Instrumente gehört, die zusammen ein Lied spielten. Ich schnappte mir schnell einen Kassettenrecorder und habe das, was ich gehört habe, auf das Band gesungen. »Holy Holy« ist ein Lied, dass im wahrsten Sinne des Wortes vom Himmel gekommen ist.
He carries all my sorrow (Er trägt all meine Sorgen) von Brenda Janz Dieses Lied fing eigentlich an in einer persönlichen Gebetszeit, als Ausdruck von Dankbarkeit und Anerkennung für Gott.
Save me (Rette mich) von Graham Ord Dieses Lied habe ich geschrieben, nachdem ich mit meinem Freund über die Tücken der Finanzwelt gesprochen hatte und darüber, wie viele Leute von heute auf morgen alles verlieren in der ständig unsicheren Welt von Aktien und Gewinnanteilen. Sprüche 30:7-9 gab mir die Inspiration zu der Idee, dass wir gerettet und bewahrt werden müssen davor, so viel zu besitzen, dass wir Gott vergessen, aber auch so wenig zu besitzen, dass wir stehlen müssen und damit Gott verleugnen. Der Refrain »Rette mich» ist die Antwort auf die Tatsache, dass wir gerettet sind, gerettet werden und gerettet sein werden. Alles klar?
Burn in me (Brenne in mir) von Dave Wilding Dieses Lied handelt von Gottes Hand in der Natur und Dave hat Poesie und Musik verwendet, um seine Sehnsucht auszudrücken, dass Gott, der Schö- pfer, auch »in mir brennt«. Der Text ist eine ausdrucksstarker Schrei zu Gott nach seiner Gegenwart in unserem Leben
Serving you (Dir dienen) von Daphne Rademaker »Serving You« fing an mit dem Bild einer Freundin von mir - Karin Esau - in Balletschuhen. Ich wusste, dass Gott mir etwas sagen wollte über den wich- tigen Dienst, den sie tut - inmitten einer zwielichtigen Welt und unter Leuten, die berühmt und bekannt sind. Und ich wusste, dass er ein Lied darüber für dieses Album hatte. Wir kommen alle an den Punkt, wo was wir tun weniger zählt, als für wen wir es tun. Dieses Lied ist ein Ausdruck für den Prozess, in dem Gott und reinigt, läutert, und verfeinert - in dem er uns verändert von dem, wofür wir bekannt sind, hin zu dem, was wir wirklich sind.
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