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Soul Survivor - so heißt eine mittelgroße Jugendgemeinde in der Nähe Lon- dons. Und so heißt auch das nicht nur mittel-, sondern ziemlich große from- me Jugendfestival, das alljährlich im Sommer Tausende von britischen Teenagern anzieht - dieses Jahr 11.000, Tendenz immer noch steigend. Ei- ne Woche lang wird dann gecampt, gebetet, geseminart, sehr zeitgemäß ge- evangelisiert und natürlich auch Gott gefeiert und angebetet. Die vorliegen- de CD ist ein Live-Mitschnitt aus diesen Zeiten der Begegnung mit Gott. Und es ist nicht nur irgendeine, sondern eine ziemlich gute Live-CD. Der Worship Pastor von Soul Survivor hört nämlich auf den Namen Matt Redman. Des- halb sind auch einige Songs von seiner aktuellen CD »The Father's Song« als Live-Version zu hören. Neben Matt Redman sind aber auch andere be- gabte (Nachwuchs-)Musiker (die fast alle auch schon ihre erste eigene CD veröffentlicht haben ...) als Worship Leader mit eigenen Songs dabei - Tim Hughes, Martyn Layzell und Paul Oakley. Und, nicht zu vergessen, HEAT.
Wie hört sich das ganze nun an? Ziemlich gut. Der Sound ist zwar live, aber dennoch qualitativ in Ordnung. Die unterschiedlichen Worship Leader er- gänzen sich angenehm, es gibt keine stilistischen Brüche. Vom Stil her: sehr zeitgemäßer, gitarrenorientierter Brit-Rock, der sich angenehm vom üblichen »Einheits-Worship-Sound« abhebt. Zum Songmaterial: Neben den Liedern von Matt Redman, die halt eine Klasse für sich sind (»Let my words be few«, »Holy moment«) gefällt mir »Arise and Shine« von HEAT sehr gut - textlich eine gelungene Vertonung der Zusage Gottes aus Jesaja 60, wieder aufzu- bauen, was in Trümmern liegt. Musikalisch ein sehr gelungenes Schlagzeug- Pattern. Nicht ohne ist auch Paul Oakleys »Jesus, friend of sinners« und die Neuauflage von Kevin Proschs »Hey Lord, O Lord«. Diese Bitte, von 10.000 Menschen in der Manchester Evening Standard Arena vorgetragen, wird Gott schwerlich überhört haben können ...
Fazit: Eine solide produzierte, musikalisch gelungene Live-CD mit dem »state of the art« der jüngeren britischen Worship-Szene. Erspart einem das Zu- sammenbrennen von verschiedenen Worship-CDs. ;-) Und zeigt, dass es neben Matt Redman auch noch andere gute Songwriter in GB gibt. Loh- nenswerte Erwerbung für alle Worshipbegeisterten bis 35.
Anspieltips: #5 - Let my words be few, #8 - Arise and Shine, #10 - Jesus, Friend of Sinners. Mehr Infos unter www.soulsurvivor.com.
(Review: Christian Bachmann)
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